Wie du Achtsamkeit besonders jetzt in den Alltag einbringen kannst

*dieser Text ist ein Auszug aus dem Doodle Sketchbook

Die Corona-Krise hat uns alle aus der Bahn geworfen. Hat unseren Alltag zum Stillstand gebracht. Hat uns in Zeiten gesteckt, die wir vorher für unmöglich gehalten hätten. Endlich! Es wurde auch Zeit. Es wurde Zeit, dass wir uns mit uns selbst beschäftigen. Es wurde Zeit, dass wir uns bewusst darüber werden, wie wichtig etwas so einfaches wie eine Umarmung sein kann. Wie kostbar doch all die kleinen Details sind, die den Alltag bereichern und die wir immer für so selbstverständlich halten. Uns war gar nicht bewusst, wie gut es uns ging, und wie „normal“ alles war. 

Und was kommt jetzt?

Jetzt kommt ein Zuhören. Ein Ändern. Ein Aufbruch. Ein Aufhorchen – nach innen. Für viele Selbstständige ist eine Welt zusammengebrochen. Leicht is gesagt: Dann machen wir eben das Beste draus! Den mit eben diesem Besten kommen Sorgen, Ängste, vielleicht auch große finanzielle Herausforderungen. 

Viele Eltern befinden sich plötzlich am  Arbeitsplatz und der Kinderbetreuung gleichzeitig, während jene, die alleine wohnen, auf einmal förmlich das Echo in den eigenen vier Wänden hören können. 

Der Arbeitsalltag, auch für Angestellte, hat sich dramatisch geändert. Home Office war vorher nicht gut angesehen oder gar unmöglich? Hier ist der Beweis!  Doch das Home Office ist nicht dasselbe, das es vor der Krise war. Vergessen wir nicht: die Krise ist eben eine Krise. Auch, wenn wir jetzt theoretisch zeigen – oder auch nicht – dass man in bequemer Kleidung vom Sofa aus mindestens genau so produktiv sein kann, lastet eben dennoch eine Pandemie auf unseren Schultern. Die kommt auch mit aufs Sofa.

Tage allein, können lange Tage sein. Tage, in denen man bis auf den  kurzen Spaziergang an der frischen Luft, dem Einkauf, oder tatsächlich dem Weg zum Arbeitsplatz, hauptsächlich drinnen ist, können frustrieren.  Sie können die eigenen Wände mit allerlei Fragen bemalen, die wir sonst in der Schnelle des Alltags unter den Teppich kehren.

„Sit with it“ – sitze es aus. 

Ich stelle mir vor, wie ich auf dem Sofa Platz nehme, und sämtliche Fragen, Erinnerungen, Fakten, Schmerz, Nachrichten, kurz gesagt, das Chaos,  in knalligen Farben vor mir auf meiner Wand geschrieben sehe. Schwer zu ignorieren. Und das einzige, was es jemals von der Wand schaffen wird, ist, sich damit zu beschäftigen.

Und hier beginnt, was man vielleicht als  „Corona-Magie“ bezeichnen könnte. Das Durchatmen.  Die Pause. Das Stopp-Schild in einem Alltag, in welchem man ständig von einem Ort zum nächsten hetzt. 

Muss das alles so sein und bleiben? Geht es nicht auch anders? Die Krise scheint uns zu zeigen, dass es auch anders gehen kann, wenn es muss.
Auf dem Weg zum Supermarkt – jetzt zu Fuß, weil mehr Zeit – hörte ich einen Podcast von Oprah Winfrey. In einer Folge sagte sie: „Wann auch immer eine Krise aufkommt, bin ich dankbar und frage direkt – Was möchte diese Situation mir sagen?“

Ein AHA! -Moment.

Genau so können wir an die jetzige Krise herangehen. Was möchte sie uns sagen? Was möchte sie uns zeigen? Was können wir lernen? Die größten Metropolen der Welt wurden lahm gelegt. Solidarität wurde groß geschrieben. Wir rufen plötzlich wieder Freunde, Großeltern, Nachbarn, Eltern an, und fragen, wie es ihnen geht. Ja, wir hören sogar zu.

Auch mit kleinen Gesten können wir die Welt ändern. Es geht nicht darum, den nächsten Plan aus dem Ärmel zu ziehen, der das neueste Weltwunder baut. Es geht darum, in den eigenen vier Wänden danach Ausschau zu halten, was sich ändern muss. Kann. Darf. 

… wenn Du weiterlesen möchtest, lade dir jetzt das Doodle Sketchbook, ein interaktives Ausmalbuch, als pdf – Datei herunter. 5 Doodles warten darauf, von Dir gestaltet zu werden, und etwas Ruhe in deinen Alltag zu bringen. Den Link findest du hier.

Published by Ariane Vera

Instagram: @arianeveramusic

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