4 Tipps gegen die Kälte – wie du dich im Winter (nachhaltig) warm hälst

Ich bin, um ehrlich zu sein, kein großer Fan der kalten Jahreszeit. Obwohl ich mit Schnee groß geworden bin, bin ich immer die Erste, die friert. Um es mit anderen Worten zu sagen – wäre der Grinch nicht gegen Weihnachten, sondern gegen die Kälte, er wäre eindeutig mein Seelenverwandter.

Nicht in allen Ländern sind die Häuser so gut gegen die Kälte ausgerüstet, wie in Deutschland – dort sind die Wände isoliert, die Wärme bleibt in den Zimmern, und es ist eine Selbstverständlichkeit, dass jedes Haus mit einer Heizung ausgestattet ist. In anderen Ländern ist das nicht immer der Fall – davon wusste ich zwar, wirklich verstanden habe ich das aber erst, als ich es selbst gespürt habe. Das war, sobald der erste Winter in Schottland eingetroffen ist. In dem Zimmer, in dem ich zu der Zeit wohnte, waren die Wände nicht wirklich isoliert.

Mach dich nicht abhängig von einer Heizung 

Was ich erkannten habe, sobald ich nicht mehr im wohlig-warmen und mit Fußbodenheizung ausgestatteten Haus wohnte – die eigentliche Kälte wartet nicht immer nur vor der Haustür, sondern auch dahinter. Und selbst, wenn man die Heizung auf Hochtouren laufen ließ, blieb die Hitze nie lange im Zimmer. Einmal davon abgesehen, dass ich nicht Unmengen an Energie für die Heizung verschwenden wollte, habe ich gemerkt, dass ich mich nicht von ihr abhängig machen konnte. Ideen mussten her, wie ich trotz beißender Kälte weiterhin in der Wohnung lernen, und leben konnte.

Hier sind einige der Tipps und Tricks, die ich entdeckt habe. Ich hoffe sie helfen dabei, euch schön warm zu halten!

(1) Erwartungen runterschrauben – es muss nicht immer Sommer sein

andre-govia-182767-unsplash.jpgIch hatte eine (aus England stammende) Professorin, die einmal meinte, nun, im Winter müsse sie nicht mit T-Shirt im Haus herum laufen, “winterlich” fühle sie sich erst, wenn sie wirklich den Strickpulli tragen könne. Und sie hat recht – wann haben wir verlernt, ein wenig näher an und mit der Natur zu leben? Und vor allem, wann haben wir gelernt, uns immer sofort zu beschweren, wenn wir es nicht auf Knopfdruck bequem haben? Der Winter ist kalt, so ist das nun mal. Man verliert weniger Nerven, wenn man sich darauf einstellt. Es ist die Haltung, mit der wir der Kälte begegnen, die einen großen Einfluss darauf hat, wie wie sie wahrnehmen. Ärgere dich nicht über die Kälte, sondern mach ein kreatives Spiel und Abenteuer daraus! Was zählt, ist nicht, wie viel man über die Kälte jammert, sondern wie viele neue Ideen man findet, um der Kälte zu trotzen.

Und, wenn wir das nächste Mal kurz davor sind, die Kälte zu verfluchen (was mir sehr oft passiert….) – wollen wir weniger unvorhersehbare Frostwellen, beginnen wir am besten damit, den eigenen ökologischen Fußabdruck so gering wie möglich zu halten. So bekommen wir auch das Klima und die Erderwärmung wieder in den Griff.

(2) Pullover anziehen 

rocknwool-636349-unsplash.jpgHandschuhe, Jacke, Schal … okay, so viel muss es (hoffentlich!) doch nicht sein. Aber müssen es denn die 22 Grad Zimmertemperatur sein? Auch nicht unbedingt. Bevor man das nächste Mal automatisch die Heizung anschraubt, kann man zunächst einmal zum warmen Pulli im Schrank, oder nach einer Wolldecke greifen. Einmal ist es mir passiert, dass die Heizung ausgefallen ist, und ich gar keine andere Wahl hatte, als mehrere Schichten zu tragen. Schließlich saß ich mit meiner Winterjacke und einer Wolldecke auf dem Schreibtischstuhl – seitdem weiß ich, das nur das seltsam ist, was man seltsam sein lässt. Gewöhnen wir uns an neue Gewohnheiten – denn sofort die Heizung aufzudrehen und in der gesamten Wohnung im Winter barfuß zu laufen, kann mit Sicherheit auf Dauer ebenso wenig eine Normalität sein.

(3) Hmm….warme Tee, warme Hände

rachael-gorjestani-282044-unsplashWärmt das Herz, die Seele, und die Tasse auch die Hände – warme Getränke wie Tee, Kaffee, oder eine heiße Schokolade. Viel brauchst du dazu nicht – das Wasser ist schnell aufgekocht. Und, wenn du einmal etwas mehr Wasser aufgekocht hast, als in die Tasse passt – lass es nicht einfach abkühlen, sondern fülle es in eine Wärmflasche, auch die kann sehr schnell und sehr gut gegen Kälte helfen! Übrigens, mehr darüber, was das Teetrinken mit einem nachhaltigen Lebensstil zu tun hat, erfährst du hier.

(4) Bewegung 

craig-whitehead-478901-unsplash.jpgHilft in den allermeisten Fällen. Treppen(häuser) sind wunderbare Gelegenheiten, um schnell wieder aufzutauen. Ansonsten helfen auch kleine Spaziergänge, auch, wenn es draußen noch viel kälter erscheinen mag – dick eingepackt und mit einem schnellen Laufschritt bleibst du keine Frostbeule. Am besten bewegt es sich in Begleitung. Der Vorteil hierbei – man kann ganz nach dem Pinguin-Prinzip nah bei einander laufen und wärmt sich so gleich gegenseitig.

 

 

Und denkt daran – auch der Winter mit seiner Kälte zieht vorbei! Bis dahin können wir die kalten Tage genießen, die stets zu einer Tasse warmen Tees einladen. Teilt diese Tasse Tee, wenn ihr Menschen auf den Straßen seht, die vielleicht kein eigenes Dach über den Kopf haben und noch viel stärker die Kälte spüren, als ihr es tut! Mit kleinen Gesten, gegenüber Mitmenschen, oder ganz allgemein dem Umfeld, setzt ihr ein Zeichen, dass es auch mit Liebenswürdigkeit geht. 🙂

Viel Spaß beim Ausprobieren und vielleicht sogar Entdecken eigener Tipps und Tricks für eiskalte Wintertage! Einen schönen Zeit Euch allen!

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