Wie sich die Vorweihnachtszeit nachhaltig gestalten lässt

Sie ist da, die Weihnachtszeit. Es gibt kaum etwas gemütlicheres, als Plätzchen, Tee, Kerzen und Weihnachtsmärkte. Wie kann man diese besondere Zeit so verbringen, dass nicht jede Menge Müll dabei entsteht? Hier sind einige Tipps, wie man die (Vor-)Weihnachtszeit etwas nachhaltiger gestalten kann.

1 Plätzchen und Kekse

Sie gehören einfach dazu. Wie kann man Plätzchen und Kekse möglichst nachhaltig backen?
kari-shea-167714-unsplashNun, das beginnt schon beim Einkaufen. Bei den Zutaten kann man darauf achten, sie ohne bzw. mit möglichst wenig Verpackungen zu kaufen. Das geht zum Beispiel dank eines Unverpackt Ladens in der Nähe, oder ganz einfach auf dem Wochenmarkt. Dort bekommt man mit Sicherheit lokale Zutaten – das spart schon einmal CO2. Wenn man Schokolade oder Kakao für das Rezept braucht, kann man darauf achten, fair gehandelte Produkte zu verwenden – viele Marken verwenden auch Verpackungen, die aus biologisch abbaubaren Materialien sind, oder aus solchen, die sich recyceln lassen.
Beim Verschenken kann man auf die oft gesehen Plastiktüten verzichten, und wieder verwendbare (und sehr hübsch verzierte!) Dosen nehmen. Oder man macht sie einfach selbst aus Papier. Das gibt einem die Möglichkeit, sie zu verzieren, zu beschriften, und so eine kleine persönliche Note zu hinterlassen.

2 Adventskalender

Keine Frage – viele Adventskalender sind wunderschön und beinhalten bestimmt auch viele tolle Dinge. Aber muss es denn wirklich der mit dem vielen Plastik sein? Oder mit den vielen Kosmetikprodukten, die nicht unbedingt so nachhaltig hergestellt wurden?
Tipps, um Plastik zu vermeiden, sind zum Beispiel Kalender aus Papier, die man sogar im folgenden Jahr wieder verwenden könnte – oder man bastelt einfach selbst einen Kalender und achtet beim Kauf von z.B. der Schokolade darauf, woher sie kommt, und ob sie fair gehandelt wurde. Übrigens  – es gibt auch direkt Adventskalender von FairTrade! Hier findet ihr eine Liste mit nachhaltigen (und meist schokoladigen) Alternativen. Oder, wenn man Adventskalender verschenkt – warum nicht zum Beispiel kleine Briefe schreiben und diese als tägliche Überraschung verstecken? Ein weiterer und etwas nachhaltiger Tipp sind Tee-Adventskalender, die die Adventszeit auf andere Art und Weise auf jeden Fall versüssen.

3 Geschenk selber basteln

samuel-holt-490207-unsplashGründe, die für das Basteln sprechen – es macht nicht nur Spaß, sondern ist auch um einiges persönlicher. Ja, auch beim Basteln entsteht Müll – aber sicherlich weniger, als wenn man sich in einem Meer von neuen Dingen verliert, die alle produziert werden mussten, bevor sie im Schaufenster landeten, in welchem man sie sah. Und was ist besonderer und wertvoller, als sich für jemanden, der/die einem am Herzen liegt, die Zeit, Gedanken, und Muße zu nehmen, etwas persönliches zu gestalten?


4 Zeit schenken 

Wohl das persönlichste aller Geschenke – ein Verabredung zum Tee oder Kaffee, zum Backen, für einen Ausflug, oder einfach nur einen gemeinsam verbrachten Film- oder Pokerabend. Ganz nach dem Motto: “Create Memories, Not Things.” Oder, man geht zu dem Italiener, zu dem schon immer gehen wollte? Oder man gestaltet für einen Abend das ganz eigene Restaurant und kocht für die besten Freunde? Es gibt so viel, was man Schenken kann, und es muss nicht immer alles in Geschenkpapier passen. Die wertvollsten Dinge sind ohnehin die, die eigentlich gar keine Dinge sind. Und auch in diesem Gedanken liegt doch eigentlich schon sehr viel Weihnachtlichkeit, oder nicht?

5 Umweltfreundliche Verpackung verwenden

rawpixel-445788-unsplashHier heißt es: Kreativ werden! Zum Beispiel – Paketschnur, Zeitungspapier, oder selbst bedrucktes Geschenkpapier mit Stempeldruck.  Genau so wie beim Basteln ganz allgemein von Geschenken gilt: hier lässt sich wunderbar eine persönliche Note gestalten. Und, ist das nicht irgendwo auch das Schöne an Weihnachten, dass man sich Gedanken macht, was anderen gefallen und eine Freude machen könnte…?

 

6 Vor Ort im Laden einkaufen

Auch, wenn es praktischer ist, in Online-Stores einzukaufen –  vor Ort einzukaufen spart die Verpackungen, die beim Verschicken aus Online-Stores verwendet werden. Und womöglich hat man dann noch die Möglichkeit, eine eigene Tasche mitzunehmen, um die Plastiktüte aus dem Laden zu umgehen.

7 Dekoration vom Vorjahr nehmen 

jez-timms-46810-unsplash.jpgKeine Frage, die Dekoration gehört einfach dazu. Wie wäre es mit Pflanzen, anstelle vielem Plastik, oder doch lieber Kerzen, anstelle hundert Lichterketten? Als Faustregel kann gelten: Nimm das, was du hast, verwende es solange, bis es wirklich kaputt ist, und kauf nur das neu, was du wirklich brauchst. Und, wenn man die eigene Deko einfach nicht mehr sehen kann – vielleicht geht es Freunden ja genau so und man kann einen Weihnachtsdekorationstausch machen… ? 🙂

 

 

 

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Ausprobieren, bin mir sicher, dass sich die Liste mit Ideen erweitern lässt, und freue mich über ganz eigenen Tipps und Tricks, wie sich die (Vor-)Weihnachstzeit nachhaltig gestalten lässt.

Genießt diese besondere Zeit! Viele liebe Grüße, Ariane

annie-spratt-469217-unsplash

 

 

 

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